Von Hardware und Software

Niemand spielt freiwillig mit schlechter Hardware. Wir entscheiden uns für leistungsstarke Prozessoren und Arbeitsspeicher, achten auf einen hochauflösenden Bildschirm mit hoher Bildwiederholungsrate und leisten uns hochpräzise Computermäuse und Multifunktionskeyboards.

Artikel von Stefan Doubek21. Juli 2019

Es ist eine häufige Annahme, 

dass uns diese Hochleistungsinstrumente bei unserem Ziel, gut zu performen, unterstützen werden und uns möglicherweise sogar den einen oder anderen Vorteil gegenüber den KonkurrentInnen bringen.

Umso unverständlicher ist es, dass wir für den eigenen Körper und unseren Geist meist nur das Nötigste tun. Beispielsweise steht ein guter Gamingsessel bei vielen Gamer*innen nur sekundär auf der Wunschliste. Vielen fehlt das Wissen, was denn eigentlich einen guten Gamingsessel ausmacht und was dieser für unmittelbare Effekte auf den eigenen Wohlfühlfaktor hat, dabei verbringt man schließlich viele Stunden auf ihm.

Deine persönliche Hard- und Software ist entscheidend

Läuft in deinem Körper alles rund? Lenken dich Schmerzen oder andere Sorgen von deinem Hobby ab? Und wie sieht es eigentlich mit deiner Psyche aus?
Das sind entscheidende Fragen, wenn wir Top-Leistungen im Spiel erbringen wollen.

Idealerweise sollten wir auf unser Gehirn und unseren Körper genauso achten, wie wir für aktuelle Hard- und Software am Spielgerät sorgen. Wenn wir uns um unsere körperliche und psychische Gesundheit kümmern und unsere Ernährung ausgewogen halten, setzen wir die Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit. Egal ob im Spiel, in der Schule oder im Beruf. Wie eng unsere körperliche und psychische Gesundheit miteinander verbunden ist, erkennen wir, wenn wir draußen einen Spaziergang machen, im Fitnessstudio trainieren oder mit Freunden etwas unternehmen.

Die Aktivität stimuliert unser Gehirn und so berichtet kaum jemand, dass er oder sie sich nach einem Spaziergang schlechter fühlt.

Natürlich kann es nach solch einer körperlichen Betätigung zu Ermüdungserscheinungen kommen, aber meistens tut sie uns auf vielen Ebenen einfach nur gut.

Darum finde heraus, was deine Psyche stärkt; ob Meditation, das Pflegen enger Beziehungen und Freundschaften oder das Ausüben deiner Hobbies. Kümmere dich um deinen Körper und mach Bewegung, die dir Spaß macht. Und zu guter Letzt: Achte auf deine Ernährung. Hast du Probleme in einem dieser Bereiche, hat dies oft Konsequenzen für einen anderen Bereich.

Körper und Psyche machen deine persönliche Hard- und Software aus. Pflege und halte sie in Schuss, um Topleistungen zu erzielen.

See you on the rift,
Stefan

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